Pressespiegel

Hunderte Besucher schlendern über den Erdbeermarkt

Es soll der heißeste Mai seit Wetteraufzeichnung gewesen sein. „Die Spargelernte ist zu gut“, sagt Reiner Horstmann. Weil es so extrem warm gewesen ist, seien die späten Sorten gleichzeitig mit den frühen Sorten gereift. „Und dann musste alles auf einmal geerntet werden.“

Und da griffen gestern die Springer beim Erdbeer- und Spargelmarkt in der Innenstadt nur zu gerne gleich doppelt zu.

„Die Preise sind deutlich niedriger als im Vorjahr, weil der Handel auch in den Großmärkten billig einkauft“, weiß Horstmann vom gleichnamigen Spargelhof in Pennigsehl. Dabei konnte die Ernte wegen des kühlen Wetters im März erst zwei Wochen später beginnen.

Nach zweijähriger Pause öffnete gestern auch wieder das Tattoo- und Piercingstudio „La Onda“ – gemeinsam mit dem Sport Club Saaletal sammelte das Team Spenden für das Kinderhospiz Löwenherz. „Die Mutter von einem Freund ist bei Löwenherz tätig und so sind wir auf die Idee gekommen, zusammen etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Marcel Ulrich.

Ebenfalls beim Markt dabei: Ira Thorsting mit ihrem Verein „Kleine Herzen“. Was viele nicht wissen: Die Initiative wurde in Springe gegründet, genauer im Ratskeller von Ehepaar Nagel, mit dem Thorsting befreundet ist. Beim Landespresseball hatte Thorsting 2006 Karten für die Fußballweltmeisterschaft gewonnen. Weil sie aber kein großer Fußball-Fan war, hat sie die Karten versteigert. So kamen über 40 000 Euro zusammen – und der Grundstein für die Initiative war gelegt. Das Lied für den Verein hat sogar der Springer Musiker Ralf Grabowski komponiert. Gestern stellte sie an ihrem Stand die zahlreichen Projekte vor, die der Verein seitdem auf die Beine gestellt hat, unter anderem für die Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover.

Das Team der Stadtwerke stellte gestern das Projekt „Fernwärme“ vor. Während sich in den vergangenen Monaten Anwohner und Gewerbetreibenden über die Baustelle in der Fünfhausenstraße beschwert hatten, sei das Thema gestern nicht angesprochen worden. „Wir haben da jetzt einen guten Konsens mit allen getroffen“, sagt Mitarbeiter Thomas Ogsoka. Zum Start der Bauarbeiten im Bereich Industriestraße sollen vorab Informationsveranstaltungen organisiert werden, kündigt Ogsoka an.

Die Springer konnten nicht nur über den Markt schlendern, sondern im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags auch ihre Einkäufe erledigen. „Es ist eine schöne und gelungene Veranstaltung, ich bin sehr zufrieden“, freut sich Wilko Struckmann, Vorsitzender des Werberings. „Was den Markt auszeichnet ist, dass es nicht einen Kilometer nur Würstchenbuden gibt, sondern der Mix zwischen Essen, Trinken und Kunsthandwerk gelingt.“

Quelle: www.ndz.d




Frühlingsmarkt und erster verkaufsoffener Sonntag voller Erfolg

SPRINGE. Auch der leichte Nieselregen, der zu Beginn vom Himmel fiel, konnte nichts an der guten Stimmung ändern: Der Frühlingsmarkt,
organisiert vom Werbe- und Informationsring, erwies sich am Sonntag als regelrechter Besuchermagnet.

„Das ist ein Supertag, der Frost ist endlich vorbei – und die Leute freuen sich über die bunten Blumen“, sagt der Gärtner Friedrich Vollmer aus
Herkensen, der mit den Geschäften zufrieden ist – Blumen gehen im Frühling eben immer. Das Angebot des Marktes ist breit gefächert – von speziellen
Hundeleckerlis, die aussehen wie Pralinen, über Korbwaren in allen Formen und Farben bis zu Haushaltswaren.

Passend zum nahen Osterfest waren die Holz-Osterhasen am Stand von Tanja Schwanke. Ihr Mann sägt die hölzernen Deko-Artikel mit der Laubsäge aus, sie bemalt
sie lebensecht: Von Hunden über Honigbären bis zu Osterhasen. Die waren am frühen Nachmittag bereits ausverkauft. Zufrieden zeigte sich auch
Achim Oberhammer: Der Detmolder verkauft Strickwaren aller Art. „Bei Frost kaufen die Leute mehr Socken – aber dann besuchen auch nicht so
viele den Markt“, sagt er.

Im Angebot waren auch etliche kulinarische Leckereien: Vom Bergkäse über mediterrane Köstlichkeiten bis zu den Klassikern Pizza und Bratwurst
mit Pommes. Überdies hatten Marktbesucher die Möglichkeit, bei den Einzelhändlern in der City vorbeizuschauen, die ihre Ladentüren geöffnet hatten und mit besonderen
Angeboten aufwarteten.

Quelle: www.ndz.de




Einzelhändler-Chef: „Ein Traum“

Volle Innenstadt beim Springer Bauernmarkt / Verkaufsschlager: Obst, Gemüse und Wurst

Springe. Für Einzelhändler-Chef Wilko Struckmann ist es „ein Traum“: „60 Stände, perfektes Wetter und so unglaublich viele Besucher.“ Obwohl am gestrigen Sonntag auch in Hannover und in Hameln die Geschäfte geöffnet waren, schoben sich die Massen über den Springer Bauernmarkt. Struckmann: „Meinen großen Respekt an alle Springer, dass sie das Angebot vor Ort nutzen.“

Auch Bäckermeister Hartmut Hakenbeck war vom Ansturm geplättet. Seine Kuchentheke war um 15 Uhr leer: „Dabei hatten wir reichlich mit. Das kann ja keiner ahnen, dass wir so überfallen werden“, grinste er. Die 73-jährige Ella Gehlen und die 81-jährige Rosa Holz begnügten sich mit vier Broten. Die Seniorinnen wohnen in Wennigsen, kommen aber gerne nach Springe: „Weil man hier fast alles bekommt, was es auch in Hannover gibt. Dabei liegt Springe um die Ecke, und die Parkplätze kosten nichts.“

Für die Kinder waren die Trecker des Dreschkreises Altenhagen („Eolenhäger Schuindöschers“) die Attraktion des Tages. Auf dem Hanomag von Hans-Walter Bornscheuer durften junge Besucher sogar Probesitzen.

Bei den Händlern waren die Verkaufsschlager Kürbisse, Äpfel, Birnen und Hausschlachte-Wurst. „Die Preise sind einfach gut“, erklärte Susanne Maticka, die das Obst der Baumschule Kewel im Akkord in Tüten packte, abwog und verkaufte.

Der Geschäftsmann Manfred Klaerding aus Apelern (Landkreis Schaumburg) gehörte vor einem Monat zu den Ausstellern der Springer Wirtschaftsschau. Das Wochenende habe ihm so gut gefallen, dass er jetzt gerne wieder vorbeikomme. Sein Mitbringsel vom Bauernmarkt: Ein riesiger, handgeflochtener Kaminkorb für 40 Euro: „Der sieht toll aus und ist das Geld wirklich wert.“ Klaerding ist überzeugt: Er wird demnächst wieder eine gute Gelegenheit finden, um einen Abstecher über den Deister zu machen.

Quelle: NDZ 6. Oktober




Wie im Bilderbuch

Menschenmassen strömen bei Sonnenwetter zum Frühlingsmarkt in die Innenstadt

 

 

 

 

 

Springe. Die Gastronomen am Markt und am Niederntor haben ihre Stühle nach draußen gestellt. Sie haben gut daran getan: Bis zu 16 Grad zeigten die Thermometer gestern an – im Schatten! Regelrechte Menschenmassen nutzten das gute Wetter für einen Einkaufsbummel auf dem Frühlingsmarkt in der Innenstadt. Die Stühle der Gastronomen waren ebenso rasch voll, wie die Plätze an den Imbissbuden. Sonne und gute Laune bescherten den Besuchern Anblicke wie aus dem Bilderbuch.

 „Einfach herrlich“, sagt Elke Meyer aus Mittelrode. Sie nutzt gemeinsam mit ihrem Mann die Gelegenheit, in aller Ruhe einen Einkaufsbummel zu machen. Das lohnt sich auch: Unzählige Geschäfte haben ihre Türen geöffnet. Außerdem bieten Händler – vom Buch-Antiquar bis zum Autoverkäufer – Waren feil. Bei den kleinen Besuchern sorgen unzählige Angebote für gute Laune. Neben dem obligatorischen Eis, das natürlich dazugehören muss, sind das eine Hüpfburg, ein großer Trampolinpalast und ganz Wagemutige konnten sich auch schon ins kühle Nass stürzen. Allerdings mit riesigen Bällen, die dafür sorgten, dass sie nicht nass werden.

 Voll wurde es gestern auch im Kulturheim. Parallel zum Frühlings- fand dort ein Ostermarkt statt. Die Veranstalter haben viele Anbieter österlicher Handwerkskunst gewinnen können: Von Gestecken über Accessoires und bemalte Eier gab es alles rund um Ostern. Auch Vereine und Organisationen stellten ihre Angebote vor. Unter anderem gab es große Modelleisenbahnen in Aktion zu bestaunen. Jakob (9) kann sich aber eher für die Küken begeistern. In einem Schaukasten, der eine Temperatur von konstanten 37,8 Grad hatte, konnten die Tiere beim Schlüpfen aus den Eiern beobachtet werden – und Jakob war so begeistert, dass Papa Marc Dünte alle Überredungskunst anwenden musste, um den Sohnemann wegzulocken. Erst als er von den Kaninchen am Nebenstand erzählte, hatte der Junge ein Einsehen – und kam mit.

 

Quelle: www.ndz.de




Maibaumfest und mehr

Tolle Sause lockt mit dem Tag der Vereine, Bürgerkönigsschießen und dem Deistertag

Springe. Eine Riesensause lockt am Sonntag, 26. April, kleine und große Besucher in die Springer Innenstadt: Gleichzeitig werden das Maibaumfest, Bürgerkönigsschießen, verkaufsoffener Sonntag und Deistertag gefeiert und laden zum Mitmachen und Verweilen ein. Zugleich präsentieren sich mehr als 40 Vereine im Herzen von Springe präsentieren,

Der Auftakt dieser Veranstaltungs-Kombination erfolgt um 10 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Marktplatz. Ortsbürgermeister Carsten Marock nimmt an gleicher Stelle um 11.15 Uhr den traditionellen Bockbieranstich vor. Musikalisch begleitet der Spielmanns- und Hörnerkorps diese offizielle Eröffnung des Spektakels.

Bereits am Sonnabend und noch einmal am Sonntag sind Springer von jeweils 11 bis 18 Uhr zum traditionellen Bürgerkönigsschießen eingeladen. Geschossen wird mit einem Laser-Zielsport-System. Die Sieger werden um 19 Uhr auf dem Platz vor dem Alten Rathaus geehrt.

Mit dem Aufstellen des Maibaums auf dem Marktplatz um 14 Uhr erreicht die Sause einen Höhepunkt. Während die Hallershipper in der Zeit von 13 bis 13.45 Uhr auf dem Marktplatz für Unterhaltung sorgen, tritt um 15 Uhr der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr an diese Stelle. Ab 12 Uhr bis 17 Uhr öffnen auch die Springer Geschäftsleute ihre Türen und laden zum Bummeln und Kaufen ein. Auch rund um den Marktplatz gibt es viel zu erleben: Das Museum auf dem Burghof hat ebenfalls geöffnet und lädt zu seiner Ausstellung „Wald, Wiesen, Bauerngarten“ ein. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr können Besucher der Stadtbibliothek Fundstücke auf einem Bücher-Antik-Markt erobern und ihr Losglück versuchen.

Die Mammutveranstaltung endet am Sonntagabend mit einem Nachtwächter-Rundgang. Teilnehmer treffen sich um 21 Uhr vor dem Alten Rathaus.

 

Quelle: hallo Wochenende 18. April




Alle für den Handel

Die Werbegemeinschaft will die Innenstadt fit machen – gemeinsam mit den Kunden

Springe. Die heimischen Geschäfte wollen ihre Kunden nicht nur mit Sortiment und Service locken: Die Werbegemeinschaft „WIR“ öffnet sich auch für Nicht-Händler. Für den Vorsitzenden Wilko Struckmann ist das nur ein Schritt auf dem Weg zum Erhalt einer lebenswerten Innenstadt.

6 Euro kostet die Fördermitgliedschaft im Monat – die Hälfte dessen, was die Geschäftsleute überweisen. Das Angebot richtet sich an Privatpersonen, aber auch an öffentliche Träger wie Behörden und Organisationen – aber auch an die heimischen Vereine.

Unterstützt werden soll mit den Zusatzeinnahmen die Arbeit der WIR: die verkaufsoffenen Sonntage, die Wirtschaftsschau oder die Verschönerung der Innenstadt durch Blumen, Deko und Weihnachtsbeleuchtung.

Aus Struckmanns Sicht ist der finanzielle Beitrag der Neumitglieder aber noch mehr: ein Bekenntnis zu Springe. Denn der Kunde habe sich und sein Verhalten geändert. Früher, sagt Struckmann, sei der Einkauf im eigenen Ort eine Frage des Lokalpatriotismus‘ gewesen: „Das hat sich geändert.“

Heute herrsche der sogenannte Benefit-Gedanke vor: „Der Kunde fragt: Was bringt mir das?“ Aus Struckmanns Sicht leidet der Einzelhandel unter dem gleichen Problem wie viele Vereine: Die Menschen wollen deren Vorzüge nutzen – aber selbst nicht dazu beitragen, dass es sie gibt.

Dass das Internet zusätzlich eine Konkurrenz für den klassischen Einzelhandel ist – diese Erkenntnis ist nicht neu. „Wer sagt, er hat noch nie was online bestellt, der hat wahrscheinlich gelogen“, sagt der Werbegemeinschafts-Chef schmunzelnd. Doch mit welcher Strategie stellt sich die WIR auf? Struckmann möchte nicht gegen das Internet kämpfen – sondern es nutzen. Wenn die „WIR“-Kasse durch die Neumitglieder voller ist, überlegt Struckmann, könne man „kleineren Unternehmen die Möglichkeit geben, im Netz gefunden zu werden“.

Dabei geht es gar nicht gleich um einen Online-Shop. „Aber wer sich heute informiert, welche Betriebe es vor Ort gibt und was die anbieten, der schaut ja nicht mehr ins Telefonbuch, sondern ins Netz.“ Dort will die WIR eine Plattform schaffen, über die Kunden die heimischen Unternehmen möglichst bequem finden können.

Nun könnte man argumentieren: Wer als Kunde schon im heimischen Handel kauft und dann auch noch bei der WIR mitmacht – der zahlt doppelt. Doch Struckmann lässt das nicht gelten: „Durch die Mitgliedschaft zeige ich: Es ist mir wert, das hier zu unterstützen.“ Die Theorie: Eine liebenswerte, lebenswerte Stadt braucht den Handel – und der wiederum benötigt gute Rahmenbedingungen, deren Finanzierung manchmal über den Geschäftsbetrieb hinausgeht. „Wenn es dem Handel gut geht“, sagt Struckmann, „profitieren alle“. Die Stadt über die Steuern, der Sportverein über die Trikotspende. Und der Kunde über die Auswahl.

Mehr Gelassenheit
bei den verkaufsoffenen
Sonntagen

In Richtung der heimischen Händler wirbt Struckmann für mehr Gelassenheit: Dass sich mitunter Nichtmitglieder an die von der WIR organisierten und finanzierten verkaufsoffenen Sonntage hängen, müsse man hinnehmen: „Wenn wir da einen oder zwei Trittbrettfahrer haben, dann ist das so. Aber das heißt ja nicht, dass nicht alle anderen auch profitieren.“

 

Quelle: www.ndz.de




Mit vollem Schwung

Beim Maibockanstich geht der Hammer entzwei / Tausende Besucher auf den Straßen

Springe. Ein paar kräftige Schläge – dann hatte Springes Ortsbürgermeister Carsten Marock das große Festvergnügen mit dem Maibockanstich offiziell eröffnet. Dass dabei der hölzerne Hammer entzwei ging, tat dem sprudelnden Auftakt der großen Sause keinen Abbruch. Der Gerstensaft floss, und das Programm konnte planmäßig beginnen.

Nicht jedes Fest ist gleich eine Sause – und nicht jede Sause ist automatisch groß. An diesem Sonntag trifft all das in Springe aber zu. Zahlreiche Veranstaltungen locken unzählige Besucher in die Innenstadt. Es gibt unzählige Dinge zu entdecken.

Unter den Klängen des Spielmanns- und Hörnerkorps, der für den musikalischen Auftakt sorgte, schlenderten die Besucher entlang der zahlreichen Info-und Aktionsstände der Vereine. Einige Plätze blieben zwar leer, denn kräftige Regenschauer am Morgen hatten manche Teilnehmer abgeschreckt. Doch das tat der Stimmung zwischen Niederntor und Obertor keinen Abbruch.  Schließlich hatten sich die ehrenamtlichen Helfer der Vereine Menge einfallen lassen: Wer sich im Hürdenlaufen versuchen wollte, konnte am Stand des Leichtathletikvereins Springe erste Versuche unternehmen. Sportlich ging es auch am Stand des Springer Ski-Clubs und des Springer Kanu-Clubs zu. Gemeinsam hatten sie eine Kletterwand organisiert, an der Festbesucher ihre Geschicklichkeit und Kraft testen konnten – und schließlich ganz hoch hinaus gelangten.

Unzählige Stadt-Besucher aus nah und fern nutzten die Gelegenheit auch, um in den Geschäften und Läden zu stöbern – manch ein Gast wurde rasch zum Kunden und verließ die Stadt mit vollgepackten Einkaufstüten.

Quelle:www.ndz.de




Da legst Dich nieder

Testen, staunen, kaufen und lernen: Die Springer Wirtschaftsschau begeistert die Besucher

Zwei Tage geballte Wirtschaftskraft – davon immerhin einer richtig sommerlich: Die Veranstalter und Organisatoren der 5. Springer Wirtschaftsschau waren gestern unter dem Strich zufrieden mit der Groß-Messe auf dem Burghof. Die NDZ war am Sonnabend und Sonntag live vor Ort und hat viele kleine und große Geschichten mitgebracht: Wir laden Sie ein, heute auf drei NDZ-Seiten mit uns zu staunen, zu bummeln, zu schmunzeln – und sich auch mal ein bisschen zu ärgern (wenn Sie zum Beispiel strikt gegen Windkraft sind).

Die neuste Technik von der Heizungsanlage bis zum Rasenmähroboter, Informationen über Mobilität und Verkehrssicherheit: Die fünfte Springer Wirtschaftsschau hat zwei Tage lang die Vielfalt im Angebot der heimischen Wirtschaft ebenso wie der Vereine und Interessengruppen zur Schau gestellt. „Gemeinsam sind wir stark“, hatte der Vorsitzende des Werbe- und Informationsrings, Wilko Struckmann, zur Eröffnung angekündigt. Und konnte am Ende eine positive Bilanz ziehen.

Die Organisatoren waren jedenfalls zufrieden: Markus Hammann, der die Messe zusammen mit Detlef Fuhrmann in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat, freute sich am Sonntag über zahlreiche Besucher, besonders aber über die positiven Rückmeldungen der Aussteller: „Einige haben direkt versichert, dass sie auch in zwei Jahren wieder dabei sein wollen“, berichtete Struckmann.

Und: „Es ist uns gelungen, die Vielfalt der heimischen Betriebe zu zeigen.“ Die Händler, Handwerker und Dienstleister seien nicht auf der Wirtschaftsschau vertreten gewesen, „um das große Geld zu verdienen“, ist sich Struckmann sicher, sondern „um mit Kunden in Kontakt zu kommen, lockere Gespräche zu führen.“ Und das sei auch in diesem Jahr wieder gelungen.

Diese Einschätzung teilte auch Springes Stadtmanagerin Anike Molgedey, die an der Organisation der Messe beteiligt war. Viele Aussteller hätten ihr bestätigt, sehr intensive Gespräche geführt zu haben. „Ich bin sehr zufrieden“, erzählte etwa Marcus Ahrens aus Bad Münder. Er war zum ersten Mal mit der Firma Wema auf der Springer Messe vertreten und präsentierte eine Tapete aus Baumwolle oder Seide, die sich verflüssigen und wiederverwenden lässt. Für Ahrens ist klar: Er wolle bei der nächsten Wirtschaftsschau auf jede Fall wieder dabei sein.

Kontakte knüpfen, Gespräche führen: Diese Möglichkeit nutzte auch die Musikschule Springe an ihrem Stand. Vor allem Erwachsene informierten sich dort über Angebote, sagte der Vorsitzende Stefan Achmus.

Die Springer Polizei widmete sich indes einem ernsten Thema: Mithilfe eines 14 Meter langen Teppichs machte der Kontaktbeamte Jens Günther anschaulich, wie gefährlich Ablenkungen am Steuer sind. „Diese Strecke legt ein Auto in einer Sekunde zurück, das mit 50 Kilometern pro Stunde unterwegs ist.“

Quelle und weitere Berichterstatung, sowie eine Fotogalerie und ein Video: Neue Deister-Zeitung




Besucher strömen zum Bauernmarkt und verkaufsoffenen Sonntag

SPRINGE. Dass die Bedeutung regionaler und saisonaler Produkte immer weiter zunimmt, wurde jetzt auf dem Springer Bauernmarkt einmal mehr deutlich: Besonders bei den heimischen Bauernhöfen herrschte großer Andrang.

So zum Beispiel am Stand von Hof Kickel. Hilmar und Renate Kickel waren zum dritten Mal beim Bauernmarkt dabei und verkauften ihre Eier. „Es ist wichtig, regional einzukaufen. Die Besucher fragen uns oft, wo die Produkte herkommen. Es wird seit einigen Jahren bewusster eingekauft“, ist sich Hilmar Kickel sicher. Das kann auch Nadine Bertram von der Eldagser Baumschule Kewel bestätigen, die Äpfel und Birnen verkaufte. „Wir haben unsere Stammkunden, aber es kommen auch immer mehr jüngere Leute zu uns, die darauf Wert legen, heimische Ware zu kaufen“, so Bertram.

Auch das Thema Tierhaltung gewinnt an Bedeutung. Das haben Heinrich und Christine Rodenberg vom gleichnamigen Hofladen in Völksen festgestellt. „Wir werden oft nach der Qualität gefragt“, sagt Heinrich Rodenberg. Er hat neben Keksen und Nudeln vor allem seine Dosenwurst angeboten. Seit über 20 Jahren nimmt der Hof an dem Projekt „Neuland“ teil: Der Hof verzichtet auf gentechnisch veränderte Futtermittel, hält die Tiere auf Stroh ohne Anbindung, setzt keine Antibiotika ein und verwendet ausschließlich heimisches Futter. Gleichzeitig sollen die Tiere im Stall Tageslicht und genügend Auslauf im Freien haben.

Bewusstes Einkaufen beschränkt sich aber nicht nur auf die Menschen: Am Stand von Mandy Schatz konnten die Besucher Leckerchen für Hunde und Katzen kaufen. Das Besondere: Schatz verarbeitet weder Schweinefleisch noch gentechnisch manipulierte Lebensmittel und verzichtet bewusst auf Mais und Zucker. „Es sind Lebensmittel, die wir Menschen auch essen, nur anders verarbeitet“, erklärt Schatz. So können die Haustiere zum Beispiel Kalb, argentinisches Rind und Snacks mit Gemüse und Obst genießen – handgemacht.

Wer eine kleine Pause vom Essen brauchte, konnte an zahlreichen Kunsthandwerks-Ständen stöbern. Besonders farbenfroh stach der Stand von Marion Schubert hervor: Mit selbst gemachten indianischen Traumfängern sorgte sie für strahlende Kinderaugen. Die bunten Traumfänger enthalten die Symbole für die vier Elemente und sind mit farbigen Seidenbändern umwickelt. „Wir verwenden außergewöhnliche Materialien wie Bernsteine, Jade oder Emu-Federn“, so Schubert.

Zum ersten Mal dabei war Andreas Kurzer mit selbst gebastelten Holzfiguren. „Wir haben vergangene Woche das Wisentgehege besucht und das Plakat für den Bauernmarkt gesehen. Spontan haben wir mit der Stadt gesprochen und konnten hier ausstellen“, sagte Kurzer, der aus Hameln kommt. „Das Ambiente hier ist toll und es gibt viele schöne Stände.“ Dieser Meinung schloss sich auch Sabine Nebel an. Sie verkaufte an ihrem Stand herbstliche Dekorationen. „In Springe gibt es nicht so kitschige Stände, sondern hier wird noch Wert auf Qualität gelegt“, so Nebel.

Den ersten Glühwein des Jahres tranken zahlreiche Springer am Stand des Weingutes Margatenhof aus Osthofen. „Wir haben viele Kunden aus Springe. Hier haben sie die Möglichkeit, die Weine vor ihrer Bestellung zu probieren“, so Winzerin Britta Ahl. „Ich bin seit einigen Jahren hier und freue mich immer wieder, dabei zu sein.“

Am Stand des Nabu Springe konnten die jüngsten Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen und in einem Kasten verschiedene Gegenstände aus der Natur durch Tasten erraten. „Wir werden oft gefragt, welche Vögel im heimischen Garten sind oder geben Tipps zur Winterfütterung. Denn: Die Tiere sollten nur bei geschlossener Schneedecke gefüttert werden“, so Peter Heidrich.

Immer dabei ist auch der Feinkostladen „Delizioso“ aus Bad Münder. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Patrick Couvreur. Weil das Team aus zeitlichen Gründen nicht mehr auf dem Wochenmarkt vertreten ist, nutzten die Mitarbeiter den Bauernmarkt, um im Stadtgebiet präsent zu sein.

Präsent waren auch die Eolenhägener Schuindöschers mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen, die besonders von den Technikfans genau unter die Lupe genommen wurden. Zusammen mit dem Bauernmarkt öffneten gestern zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt ihre Türen.

Quelle: www.ndz.de




Veranstalter sind zufrieden

Stefan Rust vom Werbe- und Informationsring zieht positive Bilanz

SPRINGE. 53 Aussteller, trockenes Wetter und viele Besucher aus dem Umland: Die Bilanz zieht Steffan Rust, Schatzmeister im Werbe- und Informationsring Springe (W.I.R.) nach dem Bauernmarkt am Sonntag.

„Ich bin hellauf zufrieden“, sagt Rust. Er hat am Sonntag einen Blick auf den Parkplatz geworfen und die Kennzeichen genauer unter die Lupe genommen: „Es kamen viele Autos mit Hamelner, Hildesheimer oder Schaumburger Kennzeichen. Das zeigt mir, dass sich die Werbung wirklich gelohnt hat“, so Rust.

Auch mit der Zahl der Aussteller ist Rust zufrieden. „Mehr als 53 Aussteller würden auch nicht in die Stadt passen.“ Der Herbstmarkt ist aus Sicht des Wir der am besten besuchte Markt des Jahres. Die Gesetzesänderung, dass Geschäfte nur dann sonntags öffnen dürfen, wenn ein besonderer Anlass gegeben ist, betrifft den Werbering kaum. „Wir haben auch schon vor der Änderung unsere Märkte zusammen mit verkaufsoffenen Sonntagen der Geschäfte stattfinden lassen“, so Rust. Das lohne sich auf jeden Fall.

Vereine können zwar mitmachen, melden sich aber seltener für den Bauernmarkt. „Die Landfrauen oder die Eolenhägener Schuindöschers passten gut zum Motto“, sagt Rust.
Die Vorbereitungen für den Martinsmarkt am 6. November laufen bereits auf Hochtouren. Die Mitglieder des Wir rechnen mit 30 bis 35 Ausstellern - trotz des eher unbeständigen Wetters im Wintermonat. Gestern kamen bereits zwei neue Anmeldungen für November von Ausstellern, die vom Bauernmarkt begeistert waren und wieder nach Springe kommen wollen.

Quelle: www.ndz.de




Springe schlendert und shoppt am Sonntag

Knapp 60 Aussteller beim verkaufsoffenen Sonntag und Erdbeer- und Spargelfest

SPRINGE. Ob Felgenfest in Hameln, Radrennen in Gehrden oder Dorfgemeinschaftsfest in Bakede – rund um Springe war am Sonntag einiges los. „Vor dem Hintergrund dieses Konkurrenzangebotes bin ich sehr zufrieden mit unserem verkaufsoffenen Sonntag“, bilanziert Werbering-Chef Wilko Struckmann. „Es ist jede Menge los und die Stadt ist gut besucht, man merkt: Die Märkte bringen Frequenz“, so Struckmann. Gestern konnten die Springer nicht nur nach Herzenslust in den Geschäften stöbern, sondern auch über den Erdbeer- und Spargelmarkt flanieren.

Knapp 60 Aussteller boten Schönes, Skurriles und Schmackhaftes. Nicht alle schlossen sich der Bilanz von Struckmann an. „Das Fest ist in diesem Jahr weniger gut besucht“, sagte Spargelhändler Reiner Horstmann und betont: „Das soll jetzt kein Jammern sein, aber es ist meine Empfindung.“ Noch bis zum 24. Juni wird Spargel gestochen, erklärte er. „Es war eine schwierige Ernte, bis Anfang Mai hatten wir noch Frost, da war es viel zu kalt. Und auf einmal ging es dann richtig los und es wurde warm.“

Schwierige Ernte von Spargel und Erdbeeren

Ähnlich sah es im Frühjahr bei den Erdbeerbauern aus. Erst 14 Tage später konnte der Erdbeerhof Sander die roten Früchte zum Kauf anbieten, weil viele Früchte erfroren waren. „Ich bin mit dem Besucherandrang heute sehr zufrieden. Und vor allem spielt das Wetter mit, dann macht es auch allen gleich viel mehr Spaß, durch die Stadt zu gehen“, freute sich Klaus-Dieter Bonk vom Erdbeerhof.

Wer keinen Appetit auf Erdbeeren oder Spargel hatte, konnte an zahlreichen Ständen mit Kunsthandwerk stöbern. Am Tisch von Gerald Stratmann mussten die Besucher ganz genau hinsehen: Das vermeintliche Cocktailglas entpuppte sich beim zweiten Blick als Kerze. Aus Adenstedt kam Marita Berg mit ihrem Schmuck zum ersten Mal nach Springe. „Bis jetzt habe ich einen sehr guten Eindruck von der Stadt, bisher waren wir immer in Eldagsen“, so Berg.

Hande Hartje war schon zum zweiten Mal mit ihrem handgefertigten und gehäkelten Schmuck dabei. „Ich habe diese Technik in einer Mädchenschule in der Türkei gelernt, damals hab ich es gehasst, heute ist das anders“, sagt Hartje, die den Schmuck neben ihrer Ausbildung zur Erzieherin bastelt. „Es hätten aber gerne noch mehr Besucher sein können“, schließt sie sich der Meinung einiger anderer Aussteller an.

Quelle:www.ndz.de




Hauptsache von hier

Gut besucht: warum der Bauernmarkt in Springe Tausende Besucher anlockt

SPRINGE. Gemüse vom Bauern nebenan, Fleisch vom Metzger an der Ecke: Regionale Produkte sind nicht nur bei umweltbewussten Kunden gerade ziemlich angesagt. Eine riesige Lebensmittelauswahl gab es am Sonntag auf dem Bauernmarkt. Entsprechend groß war das Interesse der Besucher – trotz des anfangs ziemlich wechselhaften Wetters.

Renate Vespermann ist begeistert: Die Springerin hat die Vereinsdechant entdeckt. Das ist nicht der Vorsteher in einem neuen Priesterverein, sondern eine Birnenart aus dem Garten von Edward Paprotny aus Eldagsen. „Sie schmeckt ganz wunderbar“, sagt sie – und kauft gemeinsam mit ihrem Mann Rüdiger gleich eine Tüte voll mit dem Obst. Zur Freude von Paprotny, Inhaber der Baumschule Kewel. Der weiß zu berichten, dass aktuell besonders alte Obstsorten gefragt sind: „Die sind bekömmlicher.“

Einen Rekord vermeldete indes der Chef des Werbe- und Informationsrings, Wilko Struckmann: 80 Standbetreiber hatten sich für den Markt angemeldet. So viele wie noch nie. Allerdings hatten 17 wegen der schlechten Wetterprognosen kurzfristig vorher abgesagt. „Für mich ist das ein Zeichen, dass der Bauernmarkt immer beliebter wird.“

Auch bei Karola Flechtner aus Alfeld ist das so: „Sonst würde ich nicht immer wiederkommen.“ Diesmal hat sie sogar ihren Cousin Roy Monicka mitgebracht, der eigens aus Kanada angereist ist. An einem Stand für Holzspielwaren entdecken Waggons in Form von Buchstaben, aus denen sich prima der Name des Enkels zusammenstellen lässt – gekauft! Apropos Kaufen: Auch die Einzelhandelsgeschäfte in und um die Innenstadt hatten gestern ihre Ladentüren geöffnet.

Aber auch die kleineren Marktbesucher kamen voll auf ihre Kosten: Karussell, Riesentrampolin, Oldtimerrundfahrten, Spielzeugstände, insgesamt gab es eine Menge zu entdecken.

Nach einer anstrengenden Tour über den Markt boten sich den großen Marktbesuchern etliche Gelegenheiten für eine Verschnaufpause: Bei den Landfrauen etwa gab es duftenden Kaffee und leckere Kuchen, etliche Imbissstände hatten Leckereien im Angebot, von der Pizza über Alpenkäse bis zum Spanferkel.

Zufrieden zeigte sich auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich mit der Veranstaltung: „Das passt: Das Wetter ist gut, die Sonne scheint, die Straßen sind voll – und die Leute sind zufrieden.“

Quelle: www.ndz.de